Ausstellung: „Gerahmt“, seit 22.05.2021

In der Gegend geboren, im Ort groß geworden, weggegangen und wiedergekommen. Dann wird man entweder gescholten für`s Weggehen oder geehrt für`s Wiederkommen. Heute bekommt man das in einem Dorf nicht mehr so genau zu spüren. In jedem Fall ist es anders, als wenn man an diesem einen Ort sein Leben verbracht hat. 

Petra Schmidt, Zeit ihres Lebens Lehrerin – Deutsch und Kunst, wagt sich mit Puzzleteilen aus ihrem graphischen Werk aus der Deckung, zeigt zu verschiedenen Themen Sieb- und Steindrucke, Holz- und Linolschnitte, Stiche . Teils sind es Arbeiten zu Theaterstücken, teils Landschaften, entweder der Mensch selbst im Mittelpunkt oder der Mensch als der Sehende, als den er sich selbst in seinen Bildern sieht, tanzend oder traurig.Die Bilder,  wie dieser Ort, diese Kunsthaltestelle, an dem sie hängen, ein Innehalten im Fluss unserer Zeit. Anhalten können wir sie nicht, nur bewusster wahrnehmen.